Tai-Jitsu HK-Ryu

Tai-Jitsu HK-RYU

„Tai-Jitsu HK-Ryu“ ist ein realistisches, praxiserprobtes Selbstverteidigungssystem mit ausgewählten Techniken aus den bekannten asiatischen Kampfkünsten sowie selbst entwickelten bzw. modifizierten Techniken verschiedener Kampf-Stile.Der Begriff Tai-Jitsu stammt aus dem japanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Körpertechnik“ bzw. „Körperkunst“ (Tai = Körper, Jitsu = Technik). HK ist das Kürzel für den Stilbegründer Horst Kallinowski aus Dortmund und Ryu ist ebenfalls japanisch und bedeutet soviel wie Lehre, Schule, Kunst.

Wie viele bekannte Großmeister hat sich HK von den bekannten Verbänden gelöst, um sein in über 60 Jahren erworbenes Wissen in einem eigenen Stil zusammenzufassen (obwohl er nach wie vor gerne bei den verschiedensten Organisationen als Lehrer eingeladen wird).
Neben der speziellen Auswahl von effektiven und direkten Techniken ist die eigenwillige Trainingsmethodik, die der Großmeister vorlebt, eine weitere Besonderheit.

So ist HK-Ryu stark personengebunden und andererseits ein offener „Familien-Stil“, der neuen Entwicklungen in der Selbstverteidigung angepasst und von einer eingeschworenen Gemeinschaft aus Budosportlern der verschiedensten Kampfkünste betrieben wird.

Die Faust (als Markenzeichen von HK) im warnenden Dreieck ist das Logo des HK-Ryu.

Merkmale des Tai Jitsu HK-Ryu
Im Tai Jitsu HK-Ryu (im Folgenden in der Kurzform HK-Ryu genannt) sind alle Elemente des Kampfes enthalten: selbstbewußtes Auftreten, Vermeiden der Opferrolle, Bewegungslehre, Stand und Körperhaltung, Atmung, Fallschule, Ausweichen, Blocken, Weiterleitung der gegnerischen Energie, Greif-, Hebel-, Wurf-, Würge-, Festhalte- und Abführtechniken, Schläge, Tritte, Stöße auf Vitalpunkte, Techniken mit Kurz- und Langstock, Techniken mit Alltagsgegenständen, Techniken gegen unbewaffnete und bewaffnete Angreifer und Techniken gegen mehrere Angreifer.

Der Gründer und Großmeister Horst Kallinowski hat die effektivsten Techniken aus Taekwon-Do, Karate, Judo, Jiu Jitsu, Ju Jutsu, Nin Jitsu und Aikido in seinem System vereinigt. Dabei kam es ihm nicht auf die Quantität sondern auf die Qualität der Techniken an. Es ist besser einige Techniken wirklich zu beherrschen als tausende nur zu kennen. Ferner sind komplizierte, artistische Bewegungen schwer erlernbar und unbrauchbar. Diese sind vielleicht im Action-Film oder im Zirkus schön anzuschauen, aber Selbstverteidigung ist keine Show, sondern knallharte Realität.

Für ein realitätsnahes, effizientes Selbstverteidigungssystem sind nur effektive, schnell erlernbare Techniken (= Grundtechniken), die sich auf eine Vielzahl von Angriffen transferieren lassen (Vielfältigkeitsprinzip) sinnvoll. Das HK-Ryu zeichnet sich dadurch aus, dass gerade diese Techniken durch ständiges Wiederholen soweit perfektioniert werden (Perfektionierung der Grundtechniken), dass man in einer realen Situation nicht überlegen muss oder verkrampft, sondern aus entspannter Körperhaltung reflexartig blitzschnell reagiert und automatisch das Erlernte abruft.

Das hat folgende Vorteile: einerseits rechnet kein Angreifer mit einer derartigen “Explosion” des vermeintlichen Opfers (Überlegenheit durch den Überraschungseffekt), andererseits hat der Angreifer aufgrund der enorm schnell und ansatzlos ausgeführten Techniken selbst keine Chance zu reagieren bzw. dem etwas entgegenzusetzen. Es geht darum, im richtigen Augenblick knallhart und kompromisslos durchzugreifen; schließlich wird die eigene Gesundheit oder das eigene Leben bedroht. Eine Technik oder eine Technikserie ist erst dann beendet, wenn der Angreifer kontrolliert ist.

Die knallharten Techniken werden durch das Wiederholen aber auch soweit perfektioniert, dass der Verteidiger die Möglichkeit der Kontrolle beim Ausführen der Techniken hat. Dadurch ist die Verhältnismäßigkeit gegeben.

Ein von Horst Kallinowski eigens entwickeltes Schnellkrafttraining führt in Kombination mit dem ständigen Wiederholen der Grundtechniken bzw. mit der Perfektionierung der Bewegungslehre zu einer progredienten Erhöhung der Schnellkraft, der Explosivität und dem reflexartigen Reagieren. Durch dieses Training lernt man in kurzer Zeit, im Ernstfall automatisch zu reagieren. Des Weiteren wird erlernt, einen potenziellen Angriff vorzeitig zu erkennen, um den Angreifer dann auf der Basis einer perfekten Bewegungslehre mittels der effektiven Grundtechniken schnellstmöglich auszuschalten.

Durch die sich schnell einstellenden Trainingserfolge und das Beherrschen der Grundtechnik erlangt man in kurzer Zeit mehr Selbstsicherheit, Ruhe und Gelassenheit. In Verbindung mit Atemübungen und dem Training der Körperhaltung erwirbt man ein sicheres Auftreten und verlässt so die Opferrolle. Die erworbene ruhige, gelassene, selbstsichere Ausstrahlung spielt auch für die Selbstbehauptung eine sehr große Rolle. Man lernt, sich im Falle einer Bedrohung (wenn noch kein körperlicher Angriff erfolgt ist) selbst zu behaupten bzw. durchzusetzen ohne zu provozieren. Vielen Angreifern nimmt das schon den Wind aus den Segeln, d.h. man hat einen Kampf gewonnen, indem man den eigentlichen Kampf gar nicht erst zugelassen hat.

Das HK-Ryu hat sich in der Praxis bewährt (der Großmeister war jahrelang professioneller Personenschützer, Ausbilder von Spezialeinheiten der Polizei und von Mitarbeitern von Sicherheitsfirmen,…. siehe Link “Großmeister” auf der Startseite), ist hocheffektiv, schnell erlernbar und kompromisslos. Es ist ein Selbstverteidigungssystem, auf das man sich in Gefahrensituationen verlassen kann.

Hier nochmals im Überblick die wesentlichen Merkmale:

perfekte Bewegungslehre als Basis
Wiederholen/Perfektionieren der Grundtechniken (effektive Techniken, keine Showelemente)
Vielfältigkeitsprinzip (wenige Techniken lassen sich auf viele Angriffe transferieren)
Schnellkrafttraining, Förderung der Explosivität und der Reflexe
Erlangen von Ruhe, Gelassenheit und Selbstsicherheit
Sicheres Auftreten, Verlassen der Opferrolle, Selbstbehauptung ohne zu provozieren, Fähigkeit der Deeskalation
Frühzeitiges Erkennen eines Angriffs
Rechtzeitiges Reagieren (Timing)
Reflexartiges Reagieren, automatisches Abrufen des Erlernten
Überlegenheit durch Überraschungseffekt
Knallhartes, kompromissloses Handeln im richtigen Moment
Der Gegner muß kontrolliert werden, erst dann Beendigung der Technik/Technikserie

Gürtelsystem im HK-Ryu
Schülergrade
6. Kyu: weiß
5. Kyu: gelb
4. Kyu: orange
3. Kyu: grün
2. Kyu: blau
1. Kyu: braun
entsprechendes Training vorausgesetzt) ca. nach 6 Monaten.

Meistergrade
1. Dan: schwarz
2. Dan: schwarz, 2 rote Streifen
3. Dan: schwarz, 3 rote Streifen
4. Dan: schwarz, 4 rote Streifen
5. Dan: schwarz, 5 rote Streifen
ab 6. Dan: schwarz-rot

Kontakt: Tel. 0231-772006